Wer sich bei der Blutabnahme schon einmal wie ein menschliches Nadelkissen gefühlt hat, darf jetzt aufatmen: Die Rettung naht in Form von Aletta. Der autonome Blutentnahme-Roboter von Vitestro hat soeben die FDA-Zulassung erhalten – ein echter Meilenstein für die automatisierte Medizin. In klinischen Studien glänzte das System mit einer Erfolgsquote von 94,5 % beim ersten Einstich, selbst wenn die Venen der Patienten als extrem „schwierig“ galten.
Dank einer ausgeklügelten Kombination aus Nahinfrarot- und Ultraschall-Bildgebung agiert die KI-gesteuerte Maschine offiziell präziser als so mancher menschliche Kollege. Auch die Effizienzrechnung geht auf: Eine einzige Aufsichtsperson kann bis zu drei Aletta-Einheiten gleichzeitig koordinieren. Während Kliniken über den Produktivitätsschub jubeln, dürfte die Luft für menschliche Phlebotomisten am Arbeitsmarkt wohl etwas dünner werden.